In Kleingruppen definieren Lernende abstrakte Begriffe, indem sie eine Bewegung erfinden, die den Kern einfängt, und diese als kurzes GIF aufnehmen. Wiederholte Schleifen verstärken Bedeutung, Humor senkt Hemmschwellen. In der Auswertung raten Gruppen gegenseitig die Begriffe, vergleichen Nuancen und präzisieren Sprache. Wo keine Geräte vorhanden sind, genügt eine Mini‑Performance. Die Methode verbindet Körper, Visualisierung und prägnante Definitionen, wodurch Wörter lebendig werden und dauerhaft im Gedächtnis haften.
Statt langer Texte entstehen in drei Minuten akustische Skizzen: Geräusche, Stimmen, Rhythmen, die ein Konzept darstellen. Ein Laptop‑Mikrofon oder ein Smartphone reicht, alternativ summen Gruppen live. Die Reduktion auf Klang schärft Strukturgefühl, fokussiert Kernaussagen und eröffnet barrierearme Ausdruckswege. Anschließend beschreiben Lernende in einem Satz, wie der Sound das Konzept trifft, und notieren eine mögliche Verbesserung. So werden Ideen hörbar, teilbar und ohne großen Aufwand weiterentwickelbar und nutzbar.