Setze dir ein exaktes Limit von fünfzig Wörtern. Beschreibe eine Stimmung, eine Begegnung, einen Geruch. Das knappe Korsett zwingt zu Präzision und Rhythmus. Am Monatsende kollagierst du die Notate, entdeckst Motive, und erhältst unerwartet stimmige Rohentwürfe.
Ziehe die Konturen eines Alltagsgegenstands, ohne aufs Papier zu schauen. Zwei Minuten genügen, um Hand und Auge zu synchronisieren und Perfektionismus zu entkrampfen. Wiederhole mit unterschiedlichen Objekten, sammle eine Serie, und spüre, wie Ausdruck freier und lebendiger wird.
Nimm einen winzigen Klang auf, loope ihn, ergänze eine zweite Schicht. Begrenze dich auf sechzig Sekunden. Dieses Mini-Format schärft Entscheidungen, macht sofort hörbare Ergebnisse, und lädt dazu ein, später Motive wieder aufzugreifen oder zu variieren, ohne Druck aufzubauen.